» ... Fragil hingegen die Blumen-Bilder von Inge Schneider-Wallrapp. Schwarze Fäden streben über eine rosa, dunkelrote Fläche und formen sich in der oberen Bildhälfte zu Blättern und Dolden. Blütenstiele nennt die Künstlerin dieses Gemälde. Eindrucksvoll auch die Skulpturen Schneider-Wallrapps. Die Künstlerin geht in ihrer Bildhauerei von der menschlichen Gestalt aus, ihre Figuren vereinen ein Bedürfnis nach Schlichtheit und Privatheit. « Süddeutsche Zeitung
» ...Oft sind es nur Versatzstücke von Blumen, Blütenstielen, Stengel und das Feuer eines Rosenrotes, die sich zu einem eigenständigen Kosmos formieren. Der scheint wiederum den Bildrahmen zu sprengen und lianengleich emporzuwuchern. Dann wieder setzt eine in tiefsten sinnlichen Blau aufleuchtende Mohnblüte meditative, geheimnisvolle Zeichen. Farbgebung und Komposition erinnern hier an die Strahlkraft mittelalterlicher Kirchenfenster. Konträr zum schillernden Farbenrausch eine in unendlich zartem Pastell gehaltenen Rose. Sie scheint sich in einem Wechselspiel aus Linien und Umrissen zu verflüchtigen und kehrt wieder als Rosenbild mit der Eruptionskraft eines Vulkans. Die Blume gerät zum Sinnbild einer nicht beherrschbaren Natur, die den unbekannten Gesetzen ‚eines alles beherrschenden Universums folgt. « Münchner Merkur